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Patienten

Patienten

Das Ärzteteam von ’placet’ führte seit dem Jahre 2001 circa 500 Operationen bei knapp 40 Patienten durch. Die Terroropfer kamen aus Afghanistan, Irak, Tschetschenien, Kenia, Tadschikistan und Mauretanien. Durch die Operationen konnten die Funktionen verstümmelter Gliedmaßen wieder hergestellt  und die Folgen entstellender Verbrennungen im  Gesicht und  am Körper gemindert werden.

Neben den Operationen, d.h. der körperlichen Hilfe, unterstützen wir unsere Patienten, auch über das psychische Trauma hinweg zu kommen. Da die Patienten nur in ihrer Landessprache kommunizieren können, werden Dolmetscher engagiert, die vermittelnd zwischen Patienten und Ärzten sowie anderen Unterstützern und Betreuern tätig sind.

Die Patienten, oft noch im Kindesalter, werden von einem Familienmitglied begleitet. Sie verbringen die Zeit in Berlin im Krankenhaus und in einer eigens für ‚placet’ zur Verfügung gestellten Wohnung.  Sie erhalten Kleidung, Speisen und Getränke und alles andere zum Leben Notwendige.

Nach Abschluss der Behandlung kehren die Patienten in ihre Heimat zurück. Einige der Kinder verbleiben bis zur vollständigen Genesung im SOS Kinderdorf. Dort werden sie betreut, gehen zur Schule und lernen die deutsche Sprache.

Unter A-Z finden Sie einen Auszug aus unserer Patientenliste